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Pfingsten, Fest des Lebens

30.05.2009, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Schon in den Schöpfungserzählungen am Anfang der Bibel ist von Gottes Geist die Rede. Er schwebt über den Urfluten und ist bei der Erschaffung des Menschen beteiligt. Die Bibel berichtet, wie Gott den Menschen aus Erde formt und ihn eigenhändig gestaltet. Dann blies Gott dem Menschen „den Atem des Lebens in die Nase“. So wurde der Mensch ein lebendiges Wesen, das an Gottes Atem teilhat. Das Wort, das in der hebräischen Bibel für Atem steht, bedeutet auch „Wind“ und „Geist“. So verstanden ist der Mensch von Anfang an von Gottes lebensspendendem Geist beseelt. Das ist seine Lebensgrundlage und Lebensberechtigung, ganz egal wie, wo und in welcher Gestalt ein Mensch zur Welt kommt. Geistesgeschichtlich ist diese Vorstellung eine der Grundlagen für die Entwicklung der allgemeinen Menschenrechte. Gottes Geist schenkt Leben.


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