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Patientenverfügung ist möglich

26.07.2005 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Vortrag vor über 100 Interessierten in Nürtingen bei Heller

NÜRTINGEN (pm). Auf Einladung der BKK Voralb Heller Leuze Traub und der Selbsthilfekontaktstelle des Bürgertreffs fand in der Kantine der Firma Heller ein Vortrag mit dem Titel „Vorsorgen – selbst bestimmen“ statt. Über 100 Interessierte informierten sich über das Thema Patientenverfügung.

Aktuelle Fälle, wie der Fall der Terri Schiavo, einer Komapatientin ohne tödliche Erkrankung aus den USA, zeigen immer wieder, dass es wichtig ist, verfügende Papiere auszustellen. Terri Schiavo hatte keine Patientenverfügung hinterlassen.

Laut Artikel 2 des Grundgesetzes hat jeder das Recht auf freie Entfaltung seiner Persönlichkeit. Das gilt auch für den Krankheitsfall. Referentin Ilse Bartsch vom Verein für Betreuungen Kirchheim, die im Vorstand der Esslinger Initiative ist, betonte, wie wichtig es ist, für den Fall vorzusorgen, in dem man nicht mehr entscheidungsfähig ist. Dies kann man mit vorsorgenden Papieren tun.

In einer Patientenverfügung legt ein entscheidungsfähiger Mensch im Voraus seinen Willen fest, für den Fall, wenn er – aus welchen Gründen auch immer – keine Entscheidung bezüglich seiner Behandlung treffen kann. Dies können Entscheidungen über Einschränkungen der Behandlung oder den Anschluss an Apparate (künstliche Ernährung, Flüssigkeit, Beatmung und so weiter) sein.


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