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Passion im Zeichen von Corona

09.04.2020 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Karfreitag – der Feiertag, der ganz im Zeichen der Passion Christi steht. Wir hören die Leidensgeschichte unseres Herrn und enthüllen und verehren sein Kreuz. In diesem Jahr ist das alles etwas anders. Wegen der Corona-Krise können wir uns nicht in den Kirchen versammeln, können zur Sterbestunde Jesu keine Gottesdienste in Gemeinschaft der Gemeinde feiern. Ein erschreckendes Virus hält die Welt in Schach; es verbreitet Angst in seiner schnellen Vermehrung und seiner Gefahr für uns Menschen – Corona.

Volker Weber Stellvertretender Dekan Katholisches Dekanat Esslingen-Nürtingen
Volker Weber Stellvertretender Dekan Katholisches Dekanat Esslingen-Nürtingen

Und dennoch: Karfreitag bleibt auch in diesem Jahr besonders der Tag, an dem wir Gottes abgrundtiefe Solidarität mit uns Menschen erfahren können. Gottes Sohn selbst entzieht sich dem Dunkel nicht. Er flieht nicht. Er bleibt, hält aus, wird zum „heruntergekommenen Gott“. Zu Unrecht wird er verurteilt, ausgeliefert und verspottet. Die Soldaten legten ihm einen Purpurmantel um und flochten einen Dornenkranz; den setzten sie ihm auf und grüßten ihn: Sei gegrüßt, König der Juden! (Mk 15, 17–18).


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