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Palliativversorgung statt Sterbehilfe

10.03.2020 05:30, Von Ulrike Rapp-Hirrlinger — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Viele Bedenken bei den Verantwortlichen des Esslinger Hospizes wegen des Urteils des Bundesverfassungsgerichts zur Sterbehilfe

Mit Erschrecken und Bedauern haben die Verantwortlichen des Hospiz Esslingen auf das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Sterbehilfe reagiert. Unabhängig von Alter oder Krankheit hätten nun Menschen das Recht, selbst über eine Beendigung ihres Lebens zu entscheiden und dazu Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Das Esslinger Hospiz begleitet die Menschen am Ende.  Foto: Picasa
Das Esslinger Hospiz begleitet die Menschen am Ende. Foto: Picasa

ESSLINGEN. Das Urteil setze fatale Signale, meint Dekan Bernd Weißenborn von der Evangelischen Gesamtkirchengemeinde Esslingen, die Träger des Hospizes ist. „Jetzt gehört die Selbsttötung zur Selbstbestimmung des Menschen.“ Stattdessen gelte es, alles zu fördern, was das Leben erhalte, den Willen zum Leben zu stärken und für Sterbende da zu sein. Genau dies geschehe in der Hospizarbeit und durch die Palliativversorgung.


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