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Oldtimerfreunde kamen in Reudern wieder voll auf ihre Kosten: 2000 Besucher waren begeistert

22.06.2007 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Oldtimerfreunde kamen in Reudern wieder voll auf ihre Kosten: 2000 Besucher waren begeistert

Die Reuderner Schlepper- und Zweirad-Oldtimer-Ausstellung entwickelt sich zu einer Veranstaltung mit überregionaler Bedeutung in den Kreisen der Oldtimerfreunde. Schönstes Schlepper- und Motoradwetter führte am Sonntag über 320 historische Fahrzeuge nach Reudern zur fünften Ausstellung an die Kelter. Schon beim Eintreffen gab es regelrechte Schlangen (Foto rechts). Dabei nahmen sie auch lange Wegstrecken auf sich, um sich mit den gleich gesinnten Fahrern, Ausstellern und Besuchern zu treffen. Teilnehmer aus Stuttgart, Pforzheim, Göppingen, Westerheim und vielen weiteren Orten der Region kamen auf eigener Achse angefahren. Einer hatte seinen Schlepper gar aus dem Schwarzwald in einer mehrtägigen Reise nach Reudern gefahren. So konnte die veranstaltende Feuerwehr auch schon einige Fahrer am Samstagabend begrüßen, die auf der Ausstellungswiese in ihren Wohnanhängern übernachteten. Ein Menge seltener Schätzchen konnten von den etwa 2000 Besuchern bestaunt und in Fahrt erlebt werden, sodass hier nur ein kleiner Teil erwähnt werden kann. Etwa ein Hatz-Standmotor, der 1934 auf ein Fahrgestell gesetzt wurde und so seine 8 bis 11 PS mit sechs Kilometern pro Stunde beweglich machte. Oder wer erinnert sich daran, dass der heute für Motorsägen bekannte Hersteller Stihl in den 50er-Jahren nur etwa 300 Traktoren baute, von denen einer bei uns zu sehen war? Ein Lanz, der aus Argentinien zurück in sein Ursprungsland kam, bot ein beeindruckendes Bild mit seiner Größe und Geräuschentwicklung. Das parallel veranstaltete Wettspritzen der Vereine verdeutlichte die Dimensionen: Hubraum so groß wie ein Wassereimer 10 Liter Hubraum bei einem Zylinder (Bild links). Nicht oft zu sehen sind Eicher-Geräteträger aus dem Jahr 1963, in diesem Fall mit aufgebautem Frontlader. Ich bin noch nicht fertig, zeigte das Schild an dem teilweise hergerichteten Fendt Dieselross und dokumentiert so schön den mit Zeit, Geld und Herzblut geleisteten Restaurierungsaufwand. Klangvolle Namen: Im breitenverstellbaren Weinbergschlepper Puma von Eicher arbeitet ein Motor des Königstigers. Eine stattliche Anzahl weiterer Traktoren von Allgaier, Schlüter, Holder, Kramer, MAN, Güldner, Porsche, Hanomag und vielen anderen bot eine Vielfalt zum Ansehen und Fachsimpeln, denn kaum ein Modell war doppelt vertreten. Nicht zu vergessen die Unimogs, BMW Isettas und Messerschmidt Kabinenroller, amerikanische Schlitten und deutsche Volkswagen, die einen interessanten Kontrast boten. Einen großen Anteil hatten natürlich auch die Motorräder, bei denen von einem mit einem Diesel-Hilfsmotörchen angetriebenen Fahrrad bis zu den Seitenwagenmaschinen die ganze Bandbreite vertreten war. Kreidler, Horex, BMW und NSU waren die hauptsächlich vertretenen Marken mit Baujahren bis in die 20er des letzten Jahrhunderts zurück. Zu Besuch war auch der Moto-Cross-Meister der Jahre 5457 mit seiner Maico und den umgebauten Cross-Varianten. Die Sonnwendfeier bot für die Ausstellung einen geeigneten Rahmen, sorgte für die Verpflegung. mame


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