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Ohne Wahlrecht kein Sitz im Jugendrat

28.07.2005 00:00, Von Anneliese Lieb — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Der Nürtinger Gemeinderat sprach sich mit knapper Mehrheit gegen die beantragte Änderung der Regelungen aus

NÜRTINGEN. Zieht ein Jugendratsmitglied aus Nürtingen weg oder beendet er als Auswärtiger seine Schulzeit an einer Nürtinger Bildungseinrichtung, muss er auch aus dem Jugendrat ausscheiden. An dieser Regelung soll nicht gerüttelt werden, so das Mehrheitsvotum des Nürtinger Gemeinderates in der Sitzung am Dienstag.

Nach den bisher gültigen Bestimmungen für Jugendrat und Jugendversammlung müssen Jugendräte aus dem Nürtinger Gremium ausscheiden, wenn sie durch Wegzug oder Schulwechsel das aktive Wahlrecht verlieren. Aus aktuellem Anlass hat der Jugendrat nun eine Regeländerung beantragt. Der Schriftführer des Jugendrates, der in Großbettlingen wohnt und bisher ein Nürtinger Gymnasium besucht hat, müsste jetzt ausscheiden. Mit der Regeländerung soll diesem Jugendrat, der erst seit Dezember Mitglied im Gremium ist, ermöglicht werden, das Amt bis zum Ablauf der Wahlperiode auszuüben. „Dadurch wird eine kontinuierliche Arbeit im Jugendrat gewährleistet“, begründete Jugendratsvorsitzender Florian Gegier den Antrag.

Die Richtlinien sollten so geändert werden, dass der Jugendrat mit einer Zwei-Drittel-Mehrheit aller Mitglieder über den Verbleib eines Mitglieds im Gremium beschließen kann. Mitglieder des Jugendrats werden jeweils für zwei Jahre gewählt.


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