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Ohne Ehefrau läuft gar nichts

03.11.2018 00:00, Von Peter Dietrich — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Vor 50 Jahren haben die Katholiken den „Ständigen Diakon“ neu entdeckt – 25-Jahr-Feier in Sankt Johannes

Wenn man wie die römisch-katholische Kirche in Jahrhunderten oder sogar Jahrtausenden denkt, sind 50 Jahre ziemlich kurz: Also ist der „Ständige Diakon“ ein junger Beruf. Seine Wurzeln sind aber knapp 2000 Jahre alt. Drei Diakone aus dem Landkreis, seit 14 bis 25 Jahren in diesem Amt, haben viel zu erzählen.

Drei Diakone, von links Rainer Wagner (Kirchheim/Teck), Antonio Lo Bello (Filderstadt)I und Peter Seidl (Nürtingen) Foto: Dietrich
Drei Diakone, von links Rainer Wagner (Kirchheim/Teck), Antonio Lo Bello (Filderstadt)I und Peter Seidl (Nürtingen) Foto: Dietrich

Der Beruf von Antonio Lo Bello, Peter Seidl und Rainer Wagner begann mit einem Murren. In der christlichen Urgemeinde gab es Stunk, weil die Witwen nicht angemessen versorgt wurden. Sie müssten predigen und könnten sich nicht auch noch um das Essen kümmern, befanden die zwölf Apostel, also musste dringend Verstärkung her: Sie kam damals in Form von sieben „Armenpflegern“ oder Diakonen. Das war mitnichten die zweite Garde, zu ihnen gehörte ein Mann wie Stephanus, der angeblich Wunder tat und später zum christlichen Märtyrer wurde.


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