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Ökokonto-Probleme

28.04.2017 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

BEUREN (wh). Wenn mit Baumaßnahmen Eingriffe in Natur und Landschaft einhergehen, müssen diese Eingriffe durch ökologische Aufwertungen an anderswo ausgeglichen werden. Eine solche Aufwertung sei, so berichtete Silke Groß vom Büro Sigmund in der jüngsten Gemeinderatssitzung, in Beuren nicht einfach, da hier die Landschaft insgesamt intakt sei und nicht ausgeräumt, wie es oft in anderen Gemeinden der Fall sei. Anhand von Plänen und Karten erläuterte sie dem Gemeinderat, wo in Beuren Verbesserungsmöglichkeiten bestehen und wie diese ökologisch zu werten sind.

Sofern die Gemeinde Aufwertungen der Landschaft an Fließgewässern oder in den Streuobstwiesen etwa durch zusätzliche Baumpflanzungen vornehme, könne sie damit Eingriffe an anderer Stelle kompensieren. Wennman ökologische Aufwertungen vornehme, könne sie dies aber auch zunächst auf ein Ökokonto verbuchen. Mit dem Aufwuchs der Hecken und Bäume könne die Gemeinde dann sogar über zehn Jahre hinweg Ökozinsen verbuchen und so später einen größeren Eingriff kompensieren.


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