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Nürtinger Chaos war preiswürdig

26.06.2019 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Initiative Cycleride vergab wieder den Negativpreis „Pannenflicken“

NÜRTINGEN/BEUREN (pm). Jedes Jahr vergibt die Initiative Cycleride (IC) den Negativpreis „Pannenflicken“ für besonders Radfahrer-unfreundliche oder gar gefährliche Verkehrsführung. Nominiert war auch Beuren. Nun stehen die Ergebnisse der Pannenflickenwahl 2018/2019 fest.

Als Sieger stand schon früh Neu-Ulm fest und erhält demnach mit 39,4 Prozent aller Stimmen den „Goldenen Pannenflicken“ für eine Ansammlung von Umlaufsperren, die den Radverkehr ausbremsen sollen.

Der „Silberne Pannenflicken“ mit Platz zwei bei 22,7 Prozent geht an den Landkreis Harburg für enge, teils zugewucherte und dennoch benutzungspflichtig ausgeschilderte Radwege. Auf dem dritten Platz folgt Hallstadt bei Bamberg mit 15,2 Prozent Stimmenanteil und erhält den „Bronzenen Pannenflicken“. Hier steht ein Radler-unfreundlicher Kreisverkehr in der Kritik.

Der jährliche Sonderpreis „Trampelpfad“ geht diesmal an den Bostalsee ins Saarland. Hier werden Radfahrer von der asphaltierten Fahrbahn per Beschilderung und Pfeilmarkierung über einen Schlammpfad in den dunklen Wald geführt. Für diese Wahlsaison haben sich die Mitglieder der IC auf einen Sonderpreis „Baustellen-Chaos“ verständigt. Dieser geht nach Nürtingen. An der Baustelle einer Wohnbaugesellschaft in der Neuffener Straße wurde der Radfahrstreifen für 1,5 Meter aufgehoben und danach wieder ausgewiesen.


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