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Nürtinger Arbeitskreis Leben hat ein offenes Ohr in dunklen Stunden

10.09.2020 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Der Arbeitskreis Leben erinnert zum Welttag der Suizidprävention an die Opfer im Landkreis Esslingen und setzt auf Vorbeugung

Jedes Jahr am 10. September ruft die Weltgesundheitsorganisation WHO den Welttag der Suizidprävention aus. Auch in Zeiten, in denen alles von der weltweiten Pandemie überlagert wird, erinnert man an die Menschen, die sich das Leben genommen haben. In unserem Alltag wird die Selbsttötung eines Menschen immer noch tabuisiert und stigmatisiert.

Diplom-Psychologin Sina Müller im Beratungsgespräch Foto: Lörz
Diplom-Psychologin Sina Müller im Beratungsgespräch Foto: Lörz

(pm) Für Betroffene, die mit Suizidgedanken kämpfen, erschwert diese Tabuisierung die Annahme von Hilfsangeboten. Viele trauen sich nicht, offen über Probleme und Suizidabsichten zu sprechen. Tatsächlich sind vom Thema Suizid mehr Menschen betroffen, als viele glauben. Im Kreis Esslingen haben sich im vergangenen Jahr mehr als 50 Menschen das Leben genommen; zum Vergleich: im gleichen Jahr starben im Landkreis zehn Menschen bei einem Verkehrsunfall.


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