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Nicht schönreden

06.07.2006 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Gisela Wolf, Beuren. Zum Artikel Brot aus echtem Tachenhäuser Korn vom 3. Juli. Laut dem Bericht hat sich das Bäckerhaus Veit mit der Problematik von gentechnisch veränderten Pflanzen auseinander gesetzt und der Geschäftsführer des Hauses ist der Meinung, dass ein Übersprung vom Gen-Mais zum Weizen hundertprozentig ausgeschlossen werden kann. Er sollte bedenken, dass es für die Ausbreitung dieser manipulierten Organismen mehrere Möglichkeiten gibt.

Da ist zum einen der Pollenflug und die Bestäubung und zum anderen gibt es Tiere auf den Feldern, die Pflanzenteile verschleppen, und Bodenbakterien, die Teile des Erbguts aufnehmen und weitergeben können. Das ist überall so, auch in Tachenhausen. Dekan Kappelmann ist offensichtlich davon überzeugt, dass man sich dieser Technik stellen muss, damit die Studenten später wählen können, welchen Weg sie gehen wollen. Eigentlich müsste er wissen, dass wenn sich der Anbau dieser genveränderten Kulturen durchsetzt, keiner mehr wählen kann, was er gerne möchte. Es wird dann definitiv keine Pflanzen mehr geben, die nicht mit artfremden Genen kontaminiert sind.


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