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„Nicht auf dem Rücken der Patienten“ Offener Brief von SPD-MdB Rainer Arnold zum Ärzteprotest

07.04.2009 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

(red) Wer in der vorletzten Woche im Kreis Esslingen zum Arzt musste, stand vielfach vor verschlossener Tür. Die niedergelassenen Ärzte protestierten gegen die Reform ihrer Honorare und nannten ihre Maßnahme einen Vorgeschmack auf zukünftige Verhältnisse. „Auch in meinem Nürtinger Wahlkreisbüro erreichten mich Hunderte von Flugblättern“, berichtet der SPD-Bundestagsabgeordnete des Nürtinger Wahlkreises, Rainer Arnold. Niedergelassene Ärzte aus der Umgebung hätten ihren Patienten vorgefertigte Protestschreiben gegen die Honorarreform zum Unterschreiben gegeben, um sie dann gleich aus der Praxis an ihn zu senden. In einem offenen Brief antwortet Arnold nun den Bürgern.

„Als Bundestagsabgeordneter beantworte ich grundsätzlich alle Anfragen und Kritik aus meinem Wahlkreis individuell und bat daher die Arztpraxen um die Adressen der Unterzeichner. Meine Anfrage blieb jedoch ohne Antwort“, so Arnold in seinem Schreiben. Dabei wäre es für die Versicherten wichtig zu wissen, dass die niedergelassenen Ärzte durch die Reform der ärztlichen Honorare im Vergleich zu 2007 bundesweit über 3,2 Milliarden Euro mehr an Honorar bekämen, so Arnold. Die Politik habe mit der Gesundheitsreform 2009 die gesetzlichen Grundlagen dafür geschaffen. Das Konzept für die Reform hingegen stamme von Ärzten und Krankenkassen, so Arnold.


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