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Nicht am falschen Ende sparen Tagung an der HfWU sorgt für mehr Klarheit beim Düngemitteleinsatz

18.12.2008, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

NÜRTINGEN (pm). Die Preise für Betriebsmittel in der Landwirtschaft sind in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Umso wichtiger ist es zu wissen, welche Maßnahmen zum Betriebserfolg beitragen und welche nicht. Wie vor diesem Hintergrund der Einsatz von Grunddünger zu beurteilen ist, ist in der Praxis umstritten.

Eine Tagung an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt (HfWU) in Nürtingen hat jetzt für mehr Klarheit gesorgt. Großer Andrang herrschte bei der Düngertagung des Hochschulbunds Nürtingen-Geislingen, die in Kooperation mit einem Düngemittelhersteller kürzlich an der HfWU in Nürtingen stattfand. Das Motto der Tagung „Teure Düngemittel – wie reagieren?“ ist hochaktuell. Denn unter den Landwirten herrscht beispielsweise Unklarheit darüber, in welchem Maß mit Phosphat und Kalium gedüngt werden sollte oder ob langfristig sogar auf diese Dünger ganz verzichtet werden kann.

Mit namhaften Experten aus Wissenschaft und Industrie brachte die Tagung Licht ins Dunkel der kursierenden Informationen und Spekulationen. Grundsätzlich, so das Fazit der Veranstaltung, gelten die bekannten Zusammenhänge zwischen Gehaltsklasse, Nährstoffabfuhr und Düngerhöhe auch weiterhin. Ackerbaubetriebe und vieharme Gemischtbetriebe können auf Phosphat- und Kalium-Düngung nicht verzichten, es sei denn die Düngung der Jahrzehnte davor hat die Gehaltsklassen in hohe Bereiche geführt. Vor einem langjährigen Verzicht auf die Mineraldünger warnen die Experten.


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