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Neuffen streitet für Entwicklungsflächen

19.11.2005 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Gemeinderat zur Ausweisung eines Schutzgebietes, das Vorgaben aus Brüssel Rechnung tragen soll

NEUFFEN (js). Die reizvolle Kulturlandschaft am Albtrauf ist Ziel von Erholungssuchenden aus nah und fern. Einige selten gewordene Tier- und Pflanzenarten sind dort beheimatet. Dies war in der Vergangenheit Grund für die Ausweisung zahlreicher Schutzgebiete. Was für die Natur und die Erholungssuchenden gut ist, kann aber durchaus auch Schattenseiten mit sich bringen. Das bekommen derzeit die Kommunen am Albtrauf zu spüren.

Wieder einmal ist die Ausweisung eines Schutzgebietes geplant. Das Land möchte damit den Vorgaben aus Brüssel Rechnung tragen. Die Europäische Union verlangt die Nachmeldung weiterer Vogelschutzgebiete. 814 Hektar davon liegen auf Neuffener Gemarkung. Bürgermeister Wolfgang Schmidt informierte den Gemeinderat über die Auswirkungen der kürzlich eingegangenen Gebietskulisse auf die Stadt Neuffen.

„Ein Aufschrei ist durch die Kommunen am Albtrauf gegangen“, berichtete der Schultes, als die Nachmeldekulisse mit den vorgesehenen neuen Vogelschutzgebieten in die Rathäuser flatterte. Die Gemeinden wurden vom Regierungspräsidium aufgefordert, Stellung zum Vorschlag der Landesanstalt für Umweltschutz, die für die Festlegung der Gebiete verantwortlich zeichnet, zu nehmen.


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