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Neue Wohnformen sind gefragt

16.12.2013 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Arbeitsgruppe Wohnen des Kreisseniorenrats zog Bilanz

(pm) Die Arbeitsgruppe Wohnen des Kreisseniorenrats Esslingen zog jetzt ihre erste Bilanz: „97 Prozent der über 65-Jährigen leben zu Hause, 87 Prozent der 40 Millionen Wohnungen in Deutschland sind älter als 15 Jahre. Daher sind die meisten nicht auf ein Leben im Alter eingerichtet“, so Werner Schulmeyer aus Lenningen. Von „gutem Alter“ könne man sprechen, wenn die Themen Prävention, Infrastruktur wie Arztversorgung, Einkaufen oder ÖPNV, Sicherheit und Beteiligung am gesellschaftlichen Leben im näheren Bereich gegeben seien. Da die überwiegende Wohnform „zu Hause“ ist, komme dieser künftig größte Bedeutung zu. Denn lediglich 3,5 Prozent der Älteren seien in Pflegeheimen untergebracht. Seniorengerechtes Wohnen müsse sich aber nicht auf den Verbleib in den eigenen vier Wänden oder auf den Umzug in ein Alters- und Pflegeheim beschränken, sondern schließe alternative Wohnformen im Alter mit ein.

In der Diskussion zeigte sich, dass der Quartiersarbeit in den Gemeinden künftig eine besondere Bedeutung zukommt. Der Kreisseniorenrat will sich weiter mit diesem Thema beschäftigen und darauf hinwirken, dass bei Aktualisierungen der Altenhilfepläne der Gemeinden diese Aspekte mehr Raum bekommen.

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