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Neue Dienste für Pflege

16.07.2007, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

(pm) Die sozialen Netze sind auch auf dem Land brüchiger geworden. Dies kann insbesondere für hilfsbedürftige alte Menschen schwerwiegende Konsequenzen haben. Ambulante Dienste sind zunehmend damit konfrontiert, dass sie in Fällen drohender Verwahrlosung zeitintensive Hilfe leisten müssen. Dies war eines der Themen der Informations-, Anlauf- und Vermittlungsstellen im Landkreis Esslingen, die sich zum Austausch im Landratsamt trafen.

Das Treffen ergab, dass es insbesondere im ländlichen Raum für viele pflegende Angehörige wegen moralischer Bedenken oft noch schwer ist, Hilfe von außen anzunehmen. Die Veranstaltungsreihe im Landkreis Für Kinder ab 40: Hilfe! Meine Eltern brauchen Hilfe wurde von allen Beratungsstellen als sehr sinnvoll angesehen durch die 50 Veranstaltungen wurden rund 2000 Menschen erreicht.

Deutlich wurde bei dem Austausch auch, dass viele Dienste sich geänderten oder neuen Bedarfslagen anpassen und auch bei der Öffentlichkeitsarbeit neue Wege gehen. So gebe es bereits wieder Schwestern, die zu Fuß im Ort unterwegs sind und dabei sehr häufig angesprochen werden. Oder eine Beratungsstelle ist über denselben Eingang wie die Sparkasse erreichbar sodass man einigermaßen anonym Beratung in Anspruch nehmen kann. Für manche Angehörige ist es offenbar auch sehr hilfreich, dass sie für die alten Eltern noch einen Sandmännchendienst beauftragen können, um diese am späten Abend sicher zu Bett zu bringen.


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