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Neue Ausstellung über Funde

11.07.2009 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Bei Vitrine steht Wechsel an – Es geht zurück in die Keltenzeit

ERKENBRECHTSWEILER (pm). Zwei Monate nach ihrer Übergabe steht bei der Vitrine im Gasthaus „Alte Steige“ der erste Wechsel der ausgestellten Funde an. Vom bisher gezeigten Mittelalter ungefähr aus der Gründungszeit von Erkenbrechtsweiler geht es zurück in die Keltenzeit, die rund dreimal so lange zurückliegt wie die erste schriftliche Erwähnung des Ortes, der in diesem Jahr sein 725-jähriges Bestehen feiert.

Achim Lehmkuhl, ehrenamtlich Beauftragter der Denkmalpflege, zeigt eine kleine Auswahl von Amphorenscherben, die er zusammen mit Christel Bock in über 15 Jahren bei Feldbegehungen im Heidengraben aufgesammelt hat. Durch diese Funde von Weinamphoren aus dem Mittelmeerraum kann nachgewiesen werden, dass die Kelten auf der Vorderen Alb schon um 100 vor Christus intensive Fernhandelskontakte über 1000 Kilometer hinweg hatten.

Unter dem Motto „Die Kelten liebten es ganz schön bunt“ werden außerdem einige besonders schöne farbige Glasfunde ausgestellt, die ebenfalls aus dem Heidengraben stammen. Aufgrund des Farbenreichtums dieser keltischen Schmuckstücke kann man nur erahnen, welche Farbenfülle die vergänglicheren Materialien der Kelten aufgewiesen haben mögen. Zwei Informationsmappen zum „in die Hand nehmen“ bieten weitere Erläuterungen und Abbildungen zu den ausgestellten Themen.


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