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Negative Beispiele auch anderswo

10.07.2009 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Dr. Valentin Schoplick, Schlaitdorf. Zum Leserbrief „Suppen und Leserbriefe“ vom 2. Juli. Zu den Leserbriefen von Herrn Dehlinger: Toleranz ist nicht nur Privatsache. Sie gehört zu den Grundlagen unserer demokratischen Ordnung und bildet den Hintergrund der Grundrechte im Grundgesetz. Wir alle wissen, dass Toleranz oft eine Grenze haben muss. Das lehren uns besonders die Verbrechen des vorigen Jahrhunderts (Hitler, Stalin und so weiter). „Toleranz ist ein Ausdruck von Angst“, so heißt es in dem Bericht der Nürtinger Zeitung über den Vortrag von Henryk M. Broder. Das ist eine infame Unterstellung. Ich habe Artikel von Broder in der Zeit und anderen Zeitschriften gelesen. Ich halte ihn wegen Einseitigkeit nicht mehr aus. Er sucht seine negativen Beispiele fast nur im Islam und bei den Linken (sicher oft zu Recht). Negative Beispiele findet man auch anderswo.

Es ist inzwischen eine Banalität, darauf hinzuweisen, dass der „wiedergeborene“ Christ Präsident Bush einen verbrecherischen Krieg im Irak begonnen hat, der Hunderttausende Opfer gekostet hat. Nicht tolerierbar sind auch die israelischen Siedlungen im Westjordanland, die ja noch ausgedehnt werden sollen und unter anderem Hindernisse für einen dauerhaften Frieden in der Region sind.


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