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Neckarhäuser Wildrosenlehrpfad steht in voller Blüte

08.06.2012, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Insgesamt 20 Wildrosenarten umfasst der Rosenlehrpfad im Biotop Verbundbrücke auf den Neckarhäuser Spitzäckern. Kaum einer kennt die Hundsrose, die Essigrose, die Vogesenrose (im Bild) oder die Weinrose mit ihren relativ kleinen Blüten und Blättern, deren Duft an den eines Apfels erinnert. In vorindustrieller Zeit trennte sie den Waldrand von den Äckern der Bauern. Oder die Kriechrose, die mit Hilfe ihrer starken Stacheln (allen poetischen Äußerungen zum Trotz haben Rosen Stacheln, nicht Dornen) an Sträuchern oder Büschen hochklettert. Bekannter indes sind die Früchte der Wildrosen, nämlich die Hagebutten. Durch ihre leuchtend rote Farbe locken sie Vögel an, die dann durch das Ausscheiden der unverdaulichen Nüsschen für die Verbreitung der Rosen sorgen. Reich an Vitamin C finden die Hagebutten in Form von Tee, Öl oder Marmelade schon lange Verwendung im Haushalt. Der Rosenlehrpfad soll einen Eindruck von der Vielfalt und Schönheit der Wildrosenarten vermitteln. Ohne Pflege allerdings könnte dieses schöne Fleckchen Erde nicht existieren. Die Helfer des Schwäbischen Albvereins sorgen durch ihre ständige Arbeit auf den Spitzäckern für den Erhalt und die Weiterentwicklung des Biotops. jh


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