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Natur kennt keine Grenzen

15.02.2007 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Dr. Helmut Gundert, Wolfschlugen. Zum Artikel An Gentechnik scheiden sich die Geister vom 10. Februar. Wieder hatte Professor Dr. Schier von der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen Gelegenheit, seine Halbwahrheiten zu verbreiten. Es stimmt einfach nicht, dass sich die Züchtungsziele der Grünen Gentechnik nicht von den Zielen der konventionellen Züchtung unterscheiden. Konventionelle Züchtung auf gesunde, leistungsfähige und robuste Pflanzen betreiben Bauern seit Jahrtausenden mit viel Erfolg. Bei der Grünen Gentechnik hingegen werden artfremde Gene künstlich in Pflanzen übertragen, die dann gegen chemische Unkrautvertilgungsmittel resistent werden oder sich so verändern, dass sie selbst wie ein Insektenvernichtungsmittel wirken.

Auch der Vergleich mit gentechnisch erzeugtem Insulin ist falsch. Insulin wird im Labor unter größten Sicherheitsvorkehrungen hergestellt und die Patienten wollen es. Gentechnisch veränderte Pflanzen leben aber in der freien Natur in Koexistenz mit gentechnikfreien Pflanzen und Hummeln, Feldlerchen, Bienen und der Wind kennen keine Grenzen und eine Verunreinigung ist unausweichlich. Die Risikoquelle Gentechnik lebt, vermehrt sich selbst, kann sich auf jeden Organismus übertragen, bleibt vielleicht über Jahre unbemerkt und kann im Schadensfall nie mehr zurückgeholt werden, die Verbraucher wollen sie nicht und keine Versicherung zahlt den möglichen Schaden.


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