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Näheres zur neuen Abwassergebühr

21.01.2011 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Erkenbrechtsweiler Gemeinderat verabschiedet Berechnungsgrundlage

ERKENBRECHTSWEILER (gb). Die Gemeinden in Baden-Württemberg sind verpflichtet, statt der bisher einheitlichen Abwassergebühr künftig eine Schmutzwasser- und eine Niederschlagswassergebühr mit unterschiedlichen Gebührenmaßstäben zu erheben. Es bedarf deshalb einer grundsätzlichen Beschlussfassung über die Eckdaten der künftigen Abwassersatzung. Nur mit diesen Vorgaben kann die Ermittlung der versiegelten Flächen und die Kalkulation der gesplitteten Abwassergebühren vorgenommen werden.

Der Gemeinderat hat folgende Eckpunkte beschlossen. Es gibt verschiedene Versiegelungstypen, die unter Berücksichtigung des Grades der Wasserdurchlässigkeit und der Verdunstung bestimmt werden. Klasse 1 sind vollständig versiegelte Flächen, die zu 90 Prozent angerechnet werden. Darunter fallen Dachflächen (ausgenommen Gründächer), Asphalt-, Beton- und Bitumenflächen. Klasse 2 sind Flächen mit starker Versiegelung. Sie werden zu 60 Prozent angerechnet. Hierunter fallen beispielsweise Pflaster- und Plattenflächen, Verbundsteine und Rasenfugenpflaster. Klasse 3 sind wenig versiegelte Flächen, die zu 30 Prozent angerechnet werden. Darunter fallen unter anderem Schotterrasen, Rasengittersteine und Porenpflaster sowie Gründächer.

Unversiegelte Flächen wie Rindenschrot, Grasflächen, unbefestigte Kies- und Splittflächen werden nicht angerechnet.


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