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Nachtwanderer für Unterensingen?

26.11.2010, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Probleme mit Jugendlichen, die sich nachts draußen treffen, nicht nur mit Polizei lösen

Jugendliche, die sich draußen treffen, finden selten die Begeisterung der Anlieger, andere machen sich Sorgen, wenn junge Leute bis spät in die Nacht im Freien Alkohol trinken. Mit dem Projekt „Nachtwanderer“ soll der Kontakt zu diesen Jugendlichen gesucht werden. In Unterensingen fand kürzlich eine Informationsveranstaltung zum Thema statt.

UNTERENSINGEN (bg). Eingeladen hatte Gemeinderätin Birgit Seefeldt in den Bürgertreff. Sie möchte in Unterensingen eine Nachtwanderer-Gruppe ins Leben rufen. Dabei gehen Ehrenamtliche auf Jugendliche zu, die sich draußen treffen, suchen mit ihnen das Gespräch und bieten Hilfe an.

Seit ihrem Einzug in den Gemeinderat werde sie mit Beschwerden über Jugendliche konfrontiert, berichtete Seefeldt einleitend. Dabei geht es oft um Lärm und Müll. Die Treffpunkte wechseln, die Klagen der jeweiligen Anwohner sind immer dieselben.

Eine Mediation unter der Leitung des Kreisjugendrings habe langfristig nichts genützt, da es immer neue Jugendliche seien, die sich draußen aufhalten. Eine jährliche Mediation sei aber teuer. Im Gemeinderat und in der Bevölkerung werde immer der Ruf nach Vollzugsbeamten laut, doch das sei nicht die Lösung. Die Jugendlichen fühlten sich unerwünscht und verhalten sich dann entsprechend, wenn Klagen der Anwohner kommen.


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