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Nachts darf gejubelt werden

26.03.2010 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

scheitert nicht am Lärmschutz

(pm) Eine gute Nachricht für die Fußball-Fans: Die Bundesregierung beschloss nun eine Verordnung, wonach öffentliche WM-Übertragungen auch nach 22 Uhr möglich sind. „Während der WM 2006 in Deutschland und der EM 2008 haben wir sehr positive Erfahrungen mit dem sogenannten Public viewing gemacht. Die Fußballfans waren vorwiegend friedlich, viele Familien haben an den Großveranstaltungen teilgenommen. Solche Veranstaltungen tragen zum Zusammenhalt in der Gesellschaft bei! Die Festschreibung der Ausnahmeregelung trägt diesen positiven Erfahrungen Rechnung“, so die FDP-Bundestagsabgeordnete Judith Skudelny, die auch Lärmschutz-Expertin ihrer Fraktion ist, in einer Pressemitteilung.

Nach geltendem Recht müsste die Lautstärke bei Live-Übertragungen ab 22 Uhr heruntergeregelt werden. Eine existierende Ausnahmeregelung in der Sportanlagenlärmschutzverordnung betrifft nur öffentliche Fußballstadien. Nun können öffentliche Fernsehdarbietungen auch bei der diesjährigen Fußball-WM bis in die Nachtstunden der Stimmung entsprechend laut übertragen und bejubelt werden. Wer dies jedoch als Freifahrtschein für Dauerschallpegel über die gesamte Weltmeisterschaft ansieht, muss enttäuscht werden. Die Ausnahmeregelung gilt nur für die Tage, in denen wirklich ein Abendspiel übertragen wird. „Bei aller Fußballeuphorie darf man die Anwohner nicht vergessen“, sagt Skudelny, denn „deren Interessen müssen auch beachtet werden!“


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