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"Nachhilfe in Solidarität"

27.03.2008 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Jochen Findeisen, Schlaitdorf. Zum Artikel Erfolgreiche Arbeit beim VdK vom 13. März. Als VdK-Mitglied nimmt man erfreut zur Kenntnis, wie intensiv und erfolgreich dieser Verband die Interessen seiner Mitglieder vertritt. Der Ortsvereinsvorsitzende Maschek brachte es unlängst bei der Bempflinger Mitgliederversammlung auf den Punkt: Die neoliberale Argumentation, Fortschritte in der Renten- und Gesundheitspolitik als zu teuer abzulehnen, lasse die soziale Gerechtigkeit in diesem Lande zum Auslaufmodell verkommen.

Richtig erkannte er, dass das Kernstück der Reform, der Gesundheitsfonds, eine mehr als problematische Angelegenheit sei. Dieser Fonds belastet die gesetzlich Versicherten weiter, während Gutverdienende sich in die private Krankenversicherung verabschieden können. Die von der SPD im letzten Bundestagswahlkampf noch heftig bekämpfte Kopfpauschale wurde durch die Hintertür eingeführt.

Zu fordern ist eine ehrliche Diskussion der Politik mit dem Bürger und nicht mit Wirtschaftsverbänden und ihren Tarnorganisationen wie der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft. Im Bundestag gibt es eine Mehrheit für die Bürgerversicherung. Damit wäre das Solidarprinzip wiederhergestellt und es gäbe genügend Mittel für eine sichere, zukunftsfähige Gesundheits-versorgung ohne Zuzahlungen.


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