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Nachhaltigkeit hilft gegen Armut Olatunji Akomolafe hielt Vortrag über das „Village Pioneer Project“

18.12.2008, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

NÜRTINGEN (pm). Der Nigerianer Olatunji Akomolafe stellte im Rahmen des Religions- und Ethikunterrichts der zehnten Klassen des Hölderlin-Gymnasiums sein Projekt zur Verbesserung der Landwirtschaft in seiner Heimat vor.

Akomolafe, genannt Komo, absolvierte ein Studium zum Agraringenieur in Kassel. Da seine finanziellen Möglichkeiten beschränkt waren, beschloss er, sein Wissen für sein Heimatland zu nutzen und nach Nigeria zurückzukehren. Dort stellte sich die Situation nicht einfach dar: 60 Prozent der Jugendlichen waren arbeitslos, es gab keine Schulen und überall herrschte Hunger. Aufgrund dieser Situation gründete Komo im November 1984 das Projekt „Village Pioneer Project“ (VPP), das sich die Selbstversorgung der Bevölkerung und die Hilfe zur Selbsthilfe als Hauptziele gesteckt hat.

Für die Schüler ab 14 Jahren, die Komo dort unterrichtete, stand anfangs nur ein gemieteter Platz in der Dorfmitte zur Verfügung. Komo bildete die Schüler unter anderem im richtigen und nachhaltigen Anbau der Grundnahrungsmittel, Maniok, Erdnüsse, Reis und Mais, sowie in der Viehzucht aus. Dabei legt er bis heute großen Wert darauf, dass 70 Prozent des Bedarfs seiner Schüler von ihnen selbst hergestellt wird. So gehören heute sogar eine Schmiede, eine Weberei und eine Spinnerei zum Gelände jeder VPP-Farm.


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