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Nach Unfall mit Triebwagen: Erdreich musste abgebaggert werden

12.02.2014 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

150 Liter Diesel waren ausgelaufen, als am vergangenen Dienstagmorgen ein Triebwagen der WEG nahe des Neuffener Depots entgleiste. Am Montag nun ließ die WEG die Weiche ausbauen, um den Untergrund abbaggern zu können. „Der Schaden im Untergrund war nicht ganz so dramatisch, wie anfangs gedacht. Der Diesel ist zum Glück nicht sehr tief ins Erdreich eingedrungen“, sagte WEG-Geschäftsführer Horst Windeisen auf unsere Nachfrage. 1,50 Meter tief wurde das Erdreich an der Unfallstelle abgetragen. Und auch der verunfallte Triebwagen musste repariert werden, denn an ihm war der Tank eingerissen und es gab kleinere Schäden am Unterbau. Letzte Arbeiten an den Gleisen werden heute gemacht – die wieder eingebaute Weiche muss fest verschweißt werden. Beeinträchtigungen mit der Fahrgastbeförderung gab es nicht. „Wir sind mit einem blauen Auge davongekommen“, sagte Windeisen und schätzt den entstandenen Schaden insgesamt auf etwa 80 000 bis 100 000 Euro. Zur Erinnerung: Am frühen Dienstagmorgen vergangener Woche entgleiste ein Triebwagen beim Überfahren einer manuellen Gleissperre. Dabei wurde ein Dieseltank beschädigt. sg/Foto Holzwarth

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