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Müll-Tourismus auf die Alb

06.10.2007 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Philipp Geißler, Grabenstetten. Heute, da ich dies schreibe, ist der Tag der Deutschen Einheit und wunderschönes Wetter dazu. Das lockt viele Menschen auf oder zumindest an den Rand der Schwäbischen Alb und besonders in und um das Biosphärengebiet hinter Seeburg.

Und nicht nur heute am 3. Oktober kommen die Menschen in Scharen, sondern auch unter der Woche; am Abend oder an ganz gewöhnlichen Wochenenden. Und das ist recht so. Denn die Alb ist wunderschön.

Was mich allerdings sehr betrübt, ist, dass ich, der ich selbst gerne in der Natur unterwegs bin, immer wieder feststellen muss, wie sorglos eine kleine Minderheit meiner Zeitgenossen auf ihren Spaziergängen, Wanderungen oder Ausfahrten ihren Müll schlicht und ergreifend in der Natur zurücklässt.

Um nicht falsch verstanden zu werden: Mit Sicherheit ist mir auf einer Wanderung auch schon das ein oder andere Mal ein Müsliriegelpapierchen aus der Tasche gefallen das kommt vor und davon schreibe ich hier nicht. Ich rede von den Fällen, in denen Menschen ganze Berge von Zivilisationsresten zurücklassen.

So traf mich vor einiger Zeit fast der Schlag, als ich sehen musste, dass die Grillplätze unterhalb des Seeburger Spielplatzfelsens ab und an eher an eine Müllhalde als an ein Naherholungsgebiet erinnern. Und Ähnliches könnte man von manchem Wanderparkplatz in der Umgebung erzählen.


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