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Mobilfunkmasten sorgen für Emotionen

06.12.2008 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Gemeinderat diskutierte über ein Gutachten und die Senderstandorte – Höhere Zuführungsrate

GROSSBETTLINGEN (pm). In einer zeitweise mit großen Emotionen geführten Diskussion ging es in der letzten Gemeinderatssitzung unter anderem um das Thema Mobilfunkmast am Standort Frauenholz und Staufenbühl sowie um die Nachtragssatzung für das Haushaltsjahr 2008. Weitere Themen waren die Beratung über die Konzeption in der Betriebsführung für die Straßenbeleuchtung, die die EnBW Regional AG, Stuttgart, in der Sitzung vorgestellt hat.

Aufgrund einer Initiative der Mobilfunk-Bürger-Info hatte die Gemeinde Großbettlingen das Ingenieurbüro für Umweltstressanalytik Honisch aus St. Johann beauftragt, die aktuelle Antennenbestückung des Mobilfunkmasts Frauenholz mit der Übereinstimmung zu den vertraglichen Vereinbarungen zu überprüfen. Als Ergebnis kann festgestellt werden, dass weniger Sektorantennen als vertraglich vereinbart, und zwar insgesamt sechs Stück, installiert wurden.

Bei den Richtfunkantennen ergab sich eine Überschreitung um eine Richtfunkantenne. Das Ingenieurbüro kommt zu der Auffassung, dass die Überschreitung zwar eine Vertragsverletzung darstelle, die Emissionen für die Bevölkerung aber keine praktische Bedeutung haben. Weiter wird angezweifelt, dass aus heutiger Sicht über die vertragliche Begrenzung der maximalen Sektorantennenzahl keine wirkliche Begrenzung der Emissionen erfolgt.


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