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Mobbing: Jeden kann es treffen Eine Umfrage an der Hauptschule Wolfschlugen

18.12.2008, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Thao Pham, Nikita Efimov, Lars Jehle und Ellen Bayer aus Klasse 8 der Grund- und Hauptschule Wolfschlugen kümmerten sich um das Thema „Mobbing an Schulen“. Nach ihren Umfragen stellte sich heraus, dass zu diesem Thema noch viel Informationsbedarf besteht. Hier ihr Bericht.

Wir befragten einige Leute, Schüler, Lehrer sowie den Rektor unserer Schule in Wolfschlugen, Gerhard Klinger. In einem Fragebogen wollten wir wissen, wer den Begriff Mobbing erklären kann. Nach der Auswertung der Fragebögen sind wir zu einem erstaunlichen Ergebnis gekommen. 67 Prozent der befragten Schüler wussten nicht, was Mobbing ist. Es haben 42 Schüler angegeben, sich als Mobbingopfer in der Klasse zu fühlen. Über 41 Prozent der Schüler haben Erfahrung mit Mobbing.

Wir stellten fest, dass die meisten Lehrer mit Strafarbeiten, Nachsitzen oder mit Gesprächen reagierten. Wir befragten ein Opfer an der Schule, das über längere Zeit psychisch gemobbt wurde. Seine Noten verschlechterten sich schlagartig. Die Person hatte Angst, in die Schule zu gehen, und schwänzte oft. Als Auslöser werden Streitigkeiten, Äußerlichkeiten oder bestimmte Verhaltensweisen der Schüler angegeben.

Fest steht, dass jeder ein Mobbingopfer sein kann. Selten unternehmen Mitschüler etwas dagegen, weil sie Angst haben, selbst gemobbt zu werden. Immerhin würden 43 Prozent der Befragten etwas unternehmen.


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