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Mit Arbeit im Widerstand vertraut

10.06.2005 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Zeitzeugin vor Schülern der Rudolf-Steiner-Schule in Nürtingen

NÜRTINGEN (sh). Vor kurzem konnte ein ganz besonderes Ereignis in der Nürtinger Rudolf-Steiner-Schule stattfinden.

Zu Gast in den Klassen 11 und 12 war Marianne Mayer-Krahmer, deren Vater der Leipziger Oberbürgermeister Carl Goerdeler war, der sich aktiv am Widerstand gegen Hitler beteiligte und in der Folge des gescheiterten Attentats vom 20. Juli 1944 aufgrund einer Denunziation von der Gestapo im August 1944 verhaftet, zum Tode verurteilt und am 2. Februar 1945 hingerichtet wurde. Marianne Mayer-Krahmer, Jahrgang 1921, promovierte Historikerin und nach dem Krieg zunächst Gymnasiallehrerin, später Rektorin eines Heidelberger Gymnasiums, erzählte auf eine anrührende, eindringliche Weise, wie sie ihre Kindheit und später dann auch die Zeit des Nationalsozialismus und damit die Zeit des beginnenden Widerstandes ihres Vaters erlebt hat. Von ihrem Vater wurden sie und ihre Geschwister nicht mit seiner Arbeit im Widerstand vertraut gemacht, da Goerdeler die Ansicht vertrat, dass seine Generation die Schuld und damit Verantwortung dafür zu tragen hat, dass Hitler die Macht über Deutschland erlangen konnte, und dass eben diese Generation deshalb auch dafür zu sorgen hat, dass das Terrorregime der Nationalsozialisten unter Aufbietung aller Kräfte beendet werden muss.


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