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Misteln: Fluch oder doch auch nützlich?

23.02.2015 00:00, Von Uwe Gottwald — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Parasitäre Gewächse können laut Experten vor allem ältere Bäume gefährden – Zweige sind als Dekoration jedoch begehrt

In der kalten Jahreszeit sieht man sie besonders gut, die grünen Gebilde in kahlen Baumkronen: Misteln sind immergrüne Gewächse und tragen auch im Winter Blätter. Stark befallene Bäume sieht man zum Beispiel beim Spaziergang am Galgenberg. Schaden die Schmarotzer dem Baum? Wenn er vital ist, dann eher nicht, glauben die Experten.

Vor allem ältere Bäume weisen immer öfter Misteln auf, die kugelartigen, hölzernen Schmarotzer entziehen den Bäumen Wasser. Foto: Lieb
Vor allem ältere Bäume weisen immer öfter Misteln auf, die kugelartigen, hölzernen Schmarotzer entziehen den Bäumen Wasser. Foto: Lieb

Zunehmender Beliebtheit erfreuen sich Misteln in der Weihnachtszeit, dann werden sie auf Märkten angeboten. Wird eine junge Frau unter einem Mistelzweig angetroffen, darf sie geküsst werden, so ein Bauch, der vor allem in englischsprachigen Ländern gepflegt wurde, jedoch mittlerweile rund um die Welt und auch in Deutschland verbreitet ist. Die Zweige werden meist an Türrahmen aufgehängt und der Brauch an verschiedenen Feiertagen gepflegt. Hierzulande haben Misteln in der Weihnachtszeit Konjunktur, nicht nur als partnerschaftsförderndes Beiwerk, sondern allgemein als dekoratives Element. Auf Wochen- und Weihnachtsmärkten sind sie in dieser Zeit nicht mehr wegzudenken.


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