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Mindestlohn notwendig

04.04.2007 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Martin Urban, NT-Oberensingen. Zum Artikel Immer mehr Beschäftigte brauchen Hilfe vom 30. März. Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit hat sich die Zahl derjenigen Beschäftigten, die neben ihrem Lohn Arbeitslosengeld II beziehen, seit Januar 2005 fast verdoppelt! Sicher aus gutem Grund fordern die Gewerkschaften daher einen Mindestlohn, denn es kann ja wohl nicht sein, dass der Staat ergänzend, indirekt und auf Dauer die inzwischen viel zu niedrigen Arbeitsentgelte aufstocken muss.

Mehr und mehr Arbeitgeber gingen zuletzt ganz offensichtlich dazu über, Löhne und Gehälter immer tiefer zu drücken. Kühl und zynisch kalkulieren die Firmen dabei ein, dass die deutlich schmäler gewordenen Vergütungen anschließend durch Steuergelder angehoben werden, um Niedriglöhner vor drohender Armut zu schützen.

Immer öfter sind die Betroffenen auch zu Zweit- und Drittjobs gezwungen, damit sie auch nur halbwegs über die Runden kommen. Wenn mangelnde Bezahlung jedoch auf direktem Weg in die Altersarmut führt, weil einfach nichts mehr gespart werden kann, dann ist dies besonders ungerecht. Wie soll unter solchen Umständen eine dringend notwendige eigenständige Altersversorgung aufgebaut werden?


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