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Millionenschwere Umsatzeinbußen: Nur Rettungsschirm kann Panorama-Therme Beuren noch helfen

26.01.2022 05:30, Von Lutz Selle — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Millionenschwere Umsatzeinbußen bei der Panorama-Therme bringen die Gemeinde Beuren in dramatische finanzielle Schwierigkeiten. Die Gemeinde spart nun, wo sie kann. Die geplante Sanierung der Kleinschwimmhalle muss damit auf unbestimmte Zeit verschoben werden.

Die Panorama-Therme (vorne) wird der Gemeinde Beuren nun wohl das dritte Jahr in Folge ein Millionendefizit einbringen.  Foto: Just
Die Panorama-Therme (vorne) wird der Gemeinde Beuren nun wohl das dritte Jahr in Folge ein Millionendefizit einbringen. Foto: Just

BEUREN. Im Normalfall hätte Beurens Bürgermeister Daniel Gluiber am Montagabend in der ersten öffentlichen Gemeinderatssitzung des Jahres anlässlich der Einbringung des Haushaltsplans 2022 der Gemeinde eine Haushaltsrede gehalten, in der die vorgesehenen Investitionen und geplanten Bauvorhaben vorgestellt werden. In Beuren ist seit dem Beginn der Corona-Pandemie aber nichts mehr normal. Jahrzehntelang war es normal, dass die Panorama-Therme mit 550 000 bis 700 000 Besuchern im Jahr rund sieben Millionen Euro an Einnahmen eingebracht hat. Damit blieb nach dem Abzug aller Kosten für Energie und das 100-köpfige Personal stets noch etwas übrig, um den beim Betrieb der benachbarten Kleinschwimmhalle entstehenden Abmangel zu begleichen. Seit dem Jahr 2020 sind bei der Bilanz der Therme jedoch Jahresverluste in Millionenhöhe zu beklagen. Nach 556 723 Besuchern im Jahr 2019 und einem Jahresumsatz von 7,3 Millionen Euro passierten im Folgejahr nur noch 240 488 Gäste die Drehkreuze, die den Jahresumsatz auf 3,2 Millionen Euro verringerten. Im Jahr 2021 wurden dann nur noch 205 964 Badegäste gezählt und für das neue Jahr sehen die Vorhersagen auch nicht besser aus. Der Erfolgsplan sieht für 2022 Umsatzerlöse durch Eintrittsgelder in Höhe von 3,9 Millionen Euro sowie sonstige Erlöse von 752 000 Euro bei einem Aufwand von knapp 7,2 Millionen Euro vor. Das bedeutet im dritten Jahr in Folge einen extrem hohen Jahresverlust – diesmal in der Kalkulation von 2,5 Millionen Euro.


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