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Mieterbund zur Indexmiete

20.03.2020 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Mieterhöhungen nach Vereinbarung an Inflationsrate orientieren

Beim Abschluss des Mietvertrages können Mieter und Vermieter bereits festlegen, wie sich die Miete in den nächsten Jahren entwickeln, also steigen soll. Zu dieser sogenannten Indexmiete informiert der Deutsche Mieterbund Esslingen-Göppingen.

(pm) Vereinbart werden könne eine so genannte Staffelmiete, bei der der jährliche Erhöhungsbetrag von Anfang an festgeschrieben wird. Es könne aber auch ein Indexmietvertrag abgeschlossen werden. Indexmiete bedeutet nach Darstellung des Deutschen Mieterbundes Esslingen-Göppingen, dass beim Abschluss des Mietvertrags vereinbart wird, dass sich die Höhe der künftigen Mieten an der Entwicklung der Lebenshaltungskosten ausrichten soll. Mieterhöhungen auf die ortsübliche Vergleichsmiete seien dann ausgeschlossen.

Entscheidend sei der vom Statistischen Bundesamt ermittelte Preisindex für die Lebenshaltung aller privaten Haushalte in Deutschland, also praktisch die Inflationsrate. Automatisch erhöhe sich die Miete hier aber auch nicht. Stattdessen müsse der Vermieter – gestützt auf die Zahlen des Preisindexes – eine entsprechende Erhöhungs- oder Änderungserklärung abgeben. Dabei sind die eingetretenen Änderungen des Preisindexes sowie die jeweilige Miete und die Erhöhung in einem Geldbetrag anzugeben.

Bisherige Miete muss mindestens ein Jahr unverändert bleiben


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