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"Metzger des Vertrauens"

05.09.2006 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Stefan Kromer, Wendlingen. Man kann es mittlerweile nur noch als Realsatire empfinden, wenn Politiker und Journalisten sich auserkoren fühlen, über das Falsch und Richtig in Nahost oder im Inland zu richten. Winfried Weithofer findet es laut seinem Kommentar vom Samstag dreist, dass sich der Iran, wohlgemerkt als souveräner Staat, nicht dem Diktat einzelner Staaten unterwerfen möchte und weiterhin Uran anreichert. Anderen Staaten gönnt Herr Weithofer großzügig dieses Recht, nur die Araber können wohl seiner Meinung nach nicht mit dem bösen Atom umgehen.

Einen Tag zuvor stand auf derselben Seite der Zeitung, dass Heidi Wieczorek-Zeul unter Druck gerät, weil sie, völlig zu Recht und eindeutig beweisbar, das Verhalten Israels als völkerrechtswidrig anprangert.

Die USA haben ihre kriegerischen Absichten dem Iran gegenüber unter Beweis gestellt, indem sie bereits mit wirtschaftlichen Sanktionen gegen den Iran drohten, das iranische Öl aber ausdrücklich davon ausnahmen. Begründet wurde dies von Präsident Bush mit der Zwangslage der amerikanischen Wirtschaft. Der gesunde Menschenverstand lässt aber nur den einen Schluss zu, dass hier knallhart hegemonische Pläne umgesetzt werden.


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