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„Menschsein fängt nicht erst auf dem Gymnasium an“

10.03.2016, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

VEB rät dazu, Grundschulempfehlungen ernst zu nehmen

(pm) Nächste Woche melden sich die jetzigen Viertklässler an den weiterführenden Schulen ihrer Wahl an. Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) im Kreis Esslingen rät allen Eltern, auch nach Wegfall der Verbindlichkeit der Grund–schulempfehlung diese ernst zu nehmen und nicht „auf Risiko zu spielen“.

Mit Sorge sieht der VBE, dass für manche die Wertschätzung eines Schülers erst dann beginne, wenn dieser nach der Grundschule das Gymnasium besuche. „Das Menschsein fängt aber nicht erst auf dem Gymnasium an“, warnt der VBE nach dem Wegfall der Verbindlichkeit der Grundschulempfehlung vor allzu ehrgeizigen Zielen.

Nach einer repräsentativen Umfrage des Instituts TNS Emnid haben sich 60 Prozent der Eltern dagegen ausgesprochen, dass Lehrer nicht mehr verbindlich über die weitere Schullaufbahn der Viertklässler entscheiden dürften.

Eltern, deren Kind eine Gymnasialempfehlung bekommen hatte, hatten auch bisher keine Einwände gegen die Verbindlichkeit der Schullaufbahnentscheidung. „Probleme gab es in der Regel immer dann, wenn Elternwunsch und Grundschulempfehlung nicht übereinstimmten.“ Durch die Einrichtung der neuen Gemeinschaftsschulen können Schüler auf allen drei Niveaustufen in einem Klassenverband ohne äußere Differenzierung bis zum jeweils angestrebten Abschluss gemeinsam lernen.


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