Anzeige

Region

Mehr Geld für blühende Äcker

26.03.2018, Von Gerlinde Ehehalt — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

In Wolfschlugen sollen Rebhuhn, Feldhase und Fasan besser geschützt werden

Die „Allianz für Niederwild“ möchte die Artenvielfalt in der Agrarlandschaft der Filder erhalten und vor allem die Rebhuhnpopulation wieder ankurbeln. Für die Bereitstellung von Blühflächen erhalten die Landwirte deshalb eine bessere Vergütung pro Hektar. Das beschloss der Gemeinderat Wolfschlugen in der letzten Sitzung mit einstimmigem Votum.

Die Blühflächen in Wolfschlugen bieten Rebhühnern und anderem Kleingetier wieder mehr Rückzugsmöglichkeiten. Foto: Ehehalt

WOLSCHLUGEN. Seither gab es für die Bauern 680 Euro pro Hektar für die Einsaat von Blühflächen. Nun bewilligte der Gemeinderat zum Schutz von Rebhühnern eine Erhöhung der Vergütung auf 800 Euro pro Hektar. Wenn die Landwirte die Pflanzen länger stehen lassen oder Stoppelbrachen sowie Gründüngung bis zum Ende des Winters auf den Äckern belassen, erhalten sie weitere 100 Euro pro Hektar.

„Die Maßnahmen sind freiwillig, der Ackerstatus sowie die Flächenprämie der EU von 300 Euro pro Hektar können ebenfalls erhalten bleiben“, erklärte Christian Küpfer vom Büro Stadt-LandFluss, der seit 2014 mit der Verwaltung Maßnahmen gegen den dramatischen Verlust des Niederwilds erarbeitet und das „Rebhuhnschutzprogramm“ entwickelte.


Sie möchten den gesamten Artikel lesen?


Jetzt direkt weiterlesen!

  • 14 Tage gratis alle Artikel und das E-Paper lesen
  • Endet automatisch

0,00 €

Tagespass

  • 24 Std. alle Artikel und das E-Paper lesen

1,20 €

Digitalabo

  • Alle Artikel und das E-Paper im Abo lesen
  • monatlich kündbar

22,50 €


Ich bin bereits Abonnent


Sie sehen 31% des Artikels.

Es fehlen 69%



Anzeige

Region