Region

„Mehr Flexibilität“

28.05.2009, Von Fragen Philip Sandrock — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Herr Bopp, in Frickenhausen wird derzeit auf der grünen Wiese ein Getränkemarkt gebaut. Wird die Region das tatenlos hinnehmen?

Die Region Stuttgart hat bereits am 5. März vergangenen Jahres Widerspruch gegen den Markt eingelegt, der unserer Meinung nach gegen das Agglomerationsverbot verstößt. Es ist allerdings ein Fall, der noch nach dem alten Regionalplan genehmigt wurde. Der geänderte Regionalplan war zu dieser Zeit noch nicht rechtskräftig. Ich gehe davon aus, dass nach der neuen Regelung künftig solche Einzelhandelsansammlungen auf der grünen Wiese verhindert werden.

Kommunen und Region liefern sich im Einzelhandelssektor ein regelrechtes Katz-undMaus-Spiel. Wie lange soll das noch weitergehen?

Wir haben jetzt eine Regelung im Regionalplan, die uns mehr Flexibilität gibt. So kann auch kleineren Gemeinden eine wohnortnahe Versorgung gesichert werden. Wir hatten ja immer das Problem mit der 800-Quadratmeter-Regelung. Diese Verkaufsfläche reichte für Discounter, aber nicht für Vollsortimenter. Jetzt können wir auch größere Märkte zulassen, wenn sie keinen Einfluss auf die umliegenden Gemeinden haben und zentral liegen. Wenn man überall Märkte baut, die außerhalb der Ortschaften liegen, kommen zum Beispiel ältere Menschen gar nicht mehr zu ihrem Markt.


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