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Masern sind nicht zu unterschätzen

03.05.2011 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Zur Impfung wird geraten – Kreis bisher gut weggekommen

Landesweit wurden dieses Jahr bereits 204 Fälle von Masern gemeldet. Im Vergleich zum Vorjahr mit 20 gemeldeten Fällen ist dies ein unerwarteter Anstieg. „Zwar sind wir bis jetzt im Landkreis Esslingen gut weggekommen, doch was in anderen Kreisen Baden-Württembergs zurzeit läuft, macht mich etwas unruhig“, so Kreis-Gesundheitsdezernent Dr. Walter Kontner.

(la) Ganz merklich zu dem Anstieg der Erkrankungen hat ein Ausbruch vor Ostern im Ortenaukreis mit mindestens 34 Erkrankten beigetragen. Weitere Ausbrüche gab es im Raum Stuttgart, Karlsruhe sowie im Bereich Freiburg.

„Masern sind keine harmlose Kinderkrankheit, umso unverständlicher ist es, dass die Schutzmöglichkeit der Impfung nicht ausreichend genutzt wird“, so Dr. Kontner. Da es sich bei Masern um eine hochgradig ansteckende Viruserkrankung handle, gegen die es keine ursächliche Behandlung gibt, sei eine hohe Durchimpfungsrate der Bevölkerung die einzige Chance, Ausbrüche künftig zu verhindern. „Nur wenn das Umfeld der Betroffenen ausreichend immun ist, können wir künftig der weiteren Entwicklung gelassener entgegensehen“, kommentiert Dr. Kontner das aktuelle Geschehen.


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