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Martinsritt hilft Aids-Kranken in Brasilien

10.11.2010, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Am Samstag fand in Großbettlingen der Martinsritt statt, bei dem zum Gedenken an den heiligen Martin ein Reiter auf seinem Roß durch die Straßen zieht, begleitet von unzähligen Kindern mit ihren Laternen. Am Ziel, dem Panti, erzählte Pfarrer Anselm Jopp nochmals die Geschichte des Heiligen, der sich durch seine Hilfsbereitschaft einen Namen machte. So nahm dieser der Überlieferung nach seinen Umhang und teilte ihn in zwei Hälften. Er gab die eine Hälfte einem armen Bettler, damit dieser sich wärmen konnte. Musikalisch untermalt wurde der Martinsritt vom Musikverein Großbettlingen. Die Kinder stärkten sich unterdessen mit leckeren Lebkuchen für den Abend-Gottesdienst. Die Geldspenden des Abends gehen allesamt nach Rio de Janeiro in Brasilien. Dort nämlich finanziert bereits seit 35 Jahren die örtliche katholische Gemeinde ein Heim für Aids-Kranke. „Vor zwei Monaten sind wir mit einer 20-köpfigen Gruppe nach Rio geflogen, um uns im Heim über die Lage zu informieren“, so Pfarrer Jopp. Derzeit leben dort etwa 25 Männer. „Für die Frauen und Kinder haben alle Mitleid und spenden gerne, die wahren Verlierer sind dadurch die Männer, und um diese wird sich dort gekümmert“, erklärt Jopp. jüp


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