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Lüftung für Feuerwehr in Frickenhausen

19.11.2020 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

FRICKENHAUSEN (aw). Die Unfallkasse Baden-Württemberg hatte vor einiger Zeit die nicht ausreichenden Belüftungsmöglichkeiten in den Fahrzeughallen der Feuerwehr in den drei Ortsteilen und im Bauhof bemängelt. Auf Antrag der SPD-Fraktion wurde dazu ein Gutachten angefertigt, das der Ingenieur Jürgen Schroth mit Ortsbaumeister Vitalij Gert am Dienstag im Gemeinderat vorstellte. Bei geschlossenen Toren und laufenden Toren würden demnach kritische Abgaswerte nach zehn beziehungsweise 20 Minuten im Bauhof erreicht. Da solch ein Prozedere aber wenig wahrscheinlich ist, sei die Gefahr von Vergiftungen oder Schädigungen mäßig bis nicht vorhanden, so Bürgermeister Simon Blessing. So einigte man sich darauf, die vorgestellten Vorschläge zur Abhilfe mit der Unfallkasse abzustimmen und festzulegen, welche Maßnahmen wann realisiert werden sollen. Es stehen zum Teil sowieso Baumaßnahmen an. Möglich sind verschiedene Installationen mit Ventilatoren (Feuerwehr Frickenhausen und Bauhof für je 12 500 Euro) und unter Ausnutzung und Unterstützung der natürlichen Querlüftung mit Lüftklappen in Tor und Wand für je 4500 Euro in Tischardt und Linsenhofen. Eine räumliche Abtrennung des Umkleidebereichs würde das Problem stets lösen, wie Ingenieur Schroth unter anderem erläuterte.

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