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"Lobby für die Benachteiligten"

28.07.2007, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Der Kreisverband der Linken feierte seine Gründung

ESSLINGEN (ez). Große Ziele gesteckt hat sich die neue Partei Die Linke. Die Gründung auf Kreisebene wurde mit einem Fest in der Sportgaststätte in der Pliensauvorstadt gefeiert. Bei den Kommunalwahlen 2009 wollen die rund 80 Mitglieder flächendeckend antreten und sich für die Belange sozial Benachteiligter einsetzen.

Die rund 80 Mitglieder sind laut Halil Türk vorwiegend Gewerkschafter oder ehemalige Parteimitglieder der SPD und der Grünen. Der frisch gewählte Vorstandssprecher, Arbeiter aus Leinfelden-Echterdingen, hofft nun auf Zuwachs. Bei den Kommunalwahlen 2009 wolle man flächendeckend antreten. Reinhold Riedel hat Bedenken. Das klappe wohl nur in größeren Gemeinden.

Das Wählerpotenzial sieht Die Linke hauptsächlich bei sozial Benachteiligten wie Hartz-IV-Empfängern, Rentnern und alleinerziehenden Müttern, die keine Lobby hätten. Das Programm ist noch nicht festgeklopft, aber kommunalpolitische Ziele stehen bereits fest. Da gibt es die Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs. Eckhard Steinhäuser, 23 Jahre SPD-Mitglied und ehemaliger Gemeinderat unter anderem in Altdorf, forderte eine Verlängerung der S-Bahn über Filderstadt hinaus. Die Flughafenerweiterung müsse bekämpft werden.


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