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Lob für Müllentsorgung

13.06.2019 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

MdB Michael Hennrich: Landkreis zeigt, wie man’s richtig macht

(pm) Baukindergeld, Städtebauförderung, Sonderabschreibungen für Mietwohnungen – mit einer Reihe von Maßnahmen geht der Bund gegen steigende Wohnkosten vor. Aber auch die Städte und Gemeinden verfügen hier mit den Nebenkosten für Müll und Abwasser über einen wichtigen Hebel. Vorbildlich nutzt das Esslingen: In einer aktuellen Studie zu den Müllgebühren der 100 größten deutschen Städte des Instituts der deutschen Wirtschaft aus Köln kommt die Stadt auf Platz zehn – die beste Platzierung in Baden-Württemberg.

Zuständig für die Entsorgung in der Stadt ist der Landkreis Esslingen. Das Management des Landratsamtes lobt der lokale Bundestagsabgeordnete Michael Hennrich: „Der Bund nimmt derzeit viel Geld in die Hand, um für bezahlbaren Wohnraum Sorge zu tragen. Aber ohne ein kluges Management in der lokalen Verwaltung verpuffen diese Effekte. Der Landkreis Esslingen zeigt, wie man es richtig macht.“

Wie erheblich die Unterschiede sind, zeigen die Modellrechnungen für die durchschnittlichen Gebühren einer vierköpfigen Familie. Für Esslingen betragen sie 183,88 Euro im Jahr, bei dem Letztplatzierten, der Stadt Leverkusen, liegen sie mit 770,79 Euro mehr als viermal so hoch. Gegenläufig zu vielen anderen Gemeinden in Deutschland sind die Gebühren in Esslingen in den vergangenen 20 Jahren über die Hälfte zurückgegangen.


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