Schwerpunkte

Region

„Leute mit wenig Einkommen trifft es besonders hart“

07.04.2020 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Der Kreisdiakonieverband verweist auf viele Fälle, in denen Menschen wegen der Corona-Krise in finanzielle Not stürzen

(red) „Das Virus trifft nicht nur jene besonders, deren Gesundheit besonders angreifbar ist, sondern auch jene, die in sozialer Hinsicht zu den Risikogruppen gehören“, sagt Reinhard Eberst, im Kreisdiakonieverband im Landkreis Esslingen zuständig für den Bereich Existenzsicherung. Dazu gehörten die Menschen, die auch vor der Corona Krise am Arbeitsmarkt benachteiligt waren: Mini-Multijobber, Menschen in Teilzeitjobs, weil sie Kinder oder Pflegebedürftige zu versorgen haben, Alleinerziehende, Leiharbeiter und befristet Beschäftigte, so der Kreisdiakonieverband in einer Pressemitteilung. Eberhard Haußmann, der Geschäftsführer des Kreisdiakonieverbands, sieht einkommensarme Menschen im besonderen Maße auch gesundheitlichen Gefahren ausgesetzt: „Wenn sie sich kein Auto leisten können, sind sie auf den ÖPNV angewiesen, sie können ihr Essen nicht über den Lieferdienst ordern. An Hamsterkäufe ist aus finanziellen Gründen nicht zu denken.“


Sie möchten den gesamten Artikel lesen?


Tagespass

  • 24 Std. alle Artikel und das E-Paper lesen

1,20 €

10-Tage-Angebot

  • 10 Tage alle Artikel und das E-Paper lesen
  • Endet automatisch

5,00 €

6-Wochen-Angebot

  • 6 Wochen alle Artikel und das E-Paper lesen
  • Endet automatisch

19,90 €

Digitalabo

  • Alle Artikel und das E-Paper im Abo lesen
  • monatlich kündbar

22,50 €


Ich bin bereits Abonnent


Sie sehen 28% des Artikels.

Es fehlen 72%



Region