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Letzte Ruhe im Schatten des Blutahorns

19.09.2013 00:00, Von Volker Haussmann — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Neckartenzlinger Gemeinderat gab grünes Licht für die Verschönerung des Friedhofs

Der Neckartenzlinger Friedhof soll schöner werden und auf optisch ansprechend gestalteten Gräberfeldern auch alternative Möglichkeiten der Bestattung bieten. Unter anderem soll es erstmals Baumgräber für die Urnenbestattung geben. Den vom Arbeitskreis Friedhof erarbeiteten Vorschlägen stimmte das Gremium in der Sitzung am Dienstagabend zu.

Pflegeleichte Baumgräber wird es künftig unter dem Blutahorn am Eingang des Neckartenzlinger Friedhofs geben. Foto: Gauß
Pflegeleichte Baumgräber wird es künftig unter dem Blutahorn am Eingang des Neckartenzlinger Friedhofs geben. Foto: Gauß

NECKARTENZLINGEN. Unter dem stattlichen Blutahorn gleich beim Friedhofseingang sollen Verstorbene künftig zur letzten Ruhe gebettet werden können. Angeordnet in zwei Kreisen um den Baum sollen 29 Urnen Platz finden. Markiert werden die Grabstellen mit Alumarken im Boden, die Namen der Verstorbenen werden auf einer schlicht gehaltenen Messingtafel verewigt. Auf einer eigens gestalteten Fläche rund um den Baumstamm können Blumen abgelegt werden. Laut Ortsbaumeister Jochen Baur ist für die Baumgräber mit Kosten von rund 10 000 Euro zu rechnen, einschließlich Metallsuchgerät, das man eventuell zur Auffindung der im Boden eingelassenen Alumarken benötigt.


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