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Leidensgefährte der Menschen

09.04.2009 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Im Schwäbischen sagt man von etwas längst Geschehenem „es ist schon so lange her, dass es bald nicht mehr wahr ist.“ So ist der Tod Jesu Christi am Kreuz schon so lange her, dass es bald nicht mehr wahr ist, nämlich beinahe 2000 Jahre. Der Tod des Sohnes Gottes am Kreuz, den wir morgen an Karfreitag feiern, droht in Vergessenheit zu geraten. Der Karfreitag zwingt uns dazu, davon zu reden, ebenso vom Leiden, von Sünde und Schuld. Dies sind alles keine modernen Themen. Kein attraktiver Gott wird da gefeiert; kein Gott, der den Bedürfnissen nach Superstar, Eventkultur und positivem Denken prompt entgegenkommt.

Dafür rückt ein Gott ins Rampenlicht, der mit den anderen und leidvollen Seiten des Lebens zu tun hat. Sie haben uns in den letzten Wochen durch die Ereignisse rund um Winnenden und Wendlingen so schmerzhaft beschäftigt. Kein junger und strahlender Held ist der, der da in den Kirchen am Kreuz hängt; kein Gott, der der Suche nach Topmodels entspricht. Er wird als Verbrecher am Kreuz hingerichtet.


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