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Lehrermangel gefährdet Pflichtunterricht

10.08.2017 00:00, Von Denise Wurst — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

An vielen Schulen in der Region bleiben im kommenden Schuljahr etliche Lehrerstellen unbesetzt – Die Schulleiter sind besorgt

Zu viele Stellen für zu wenig Bewerber. Das ist das aktuelle Problem der Schulen in der Region. Schulleiter hoffen auf Verstärkung, um wenigstens den Pflichtunterricht abdecken zu können. Bei den Grundschulen sieht es am schlechtesten aus: schlechtere Bezahlung und Frauen, die in Mutterschutz gehen, sorgen für Lehrermangel.

Im nächsten Schuljahr wird nicht jede offene Lehrerstelle besetzt werden können. Foto: Adobe Stock
Im nächsten Schuljahr wird nicht jede offene Lehrerstelle besetzt werden können. Foto: Adobe Stock

Zurzeit herrscht in Baden-Württemberg ein großer Mangel an Lehrern. Auch in Nürtingen und Umgebung sieht es mau aus. Angelika Drehwitz, die Rektorin der Nachbarschaftsgrundschule Erkenbrechtsweiler-Hochwang, ist besorgt. Die fehlenden Lehrkräfte machen eine Planung sehr schwer. Drehwitz konnte sie bisher immer im Voraus machen, „doch dieses Jahr sind mir die Hände gebunden. Ich kann weder einen Stundenplan erstellen noch die Lehrerverteilung machen. So eng war es noch nie.“ Das Schulamt sei in dieser Sache jedoch auch machtlos, so die Schulleiterin. Derzeit ist eine Stelle an ihrer Schule unbesetzt und für den Fall, dass ein weiterer Lehrer ausfällt, gibt es keine Krankheitsvertretung.


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