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Geistliches Wort: Leben im Sterben

17.04.2021 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

„Ich hoffe nur, dass ich einmal einfach einschlafen kann und am Morgen nicht mehr aufwache!“ Das sagte kürzlich meine alte Mutter zu mir, die noch immer alleine in ihrem Haus lebt und eigentlich ganz gut ohne fremde Hilfe über die Runden kommt. Wer würde sich das oder Ähnliches beim Nachdenken über das eigene Sterben nicht auch wünschen?

Diakon Rainer Wagner, katholische Gesamtkirchengemeinde Kirchheim, Leiter des Häuslichen Kinder- und Jugendhospizdienstes
Diakon Rainer Wagner, katholische Gesamtkirchengemeinde Kirchheim, Leiter des Häuslichen Kinder- und Jugendhospizdienstes

Leider sieht die Realität oft anders aus. Die meisten Menschen sterben in Deutschland in Institutionen, wobei das Krankenhaus mit über 50 Prozent den häufigsten Sterbeort darstellt. Nur jeder vierte Sterbefall ereignet sich zu Hause. Und meistens geht dem akuten Sterbeprozess eine längere Zeit der Krankheit und auch der Pflegebedürftigkeit voraus. Ja, wie schön wäre es doch, nach einem erfüllten Leben einfach zu Hause ohne großes Leiden sterben zu dürfen.


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