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Landkreis schafft Jagdsteuer ab

19.04.2011, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Im Gegenzug wollen sich Jäger wieder

(ug) Mit dem jüngsten Kreistagsbeschluss, auf die Jagdsteuer zu verzichten, gab der Landkreis Esslingen seine letzte eigenständige Einnahmequelle auf. Es handelt sich um rund 55 000 Euro jährlich. So groß ist der Verlust jedoch nicht, entstanden dem Kreis in letzter Zeit doch auch Kosten in diesem Zusammenhang.

Der Kreisjägerschaft war die Steuer seit Längerem ein Dorn im Auge, sie forderte eine Abschaffung. Um ihrem Anliegen Nachdruck zu verleihen, verzichtete rund die Hälfte der Jagdpächter in jüngster Zeit auf ihr sogenanntes Aneignungsrecht auf Unfallwild. Die Folge davon war, dass der Landkreis als Straßenbaulastträger einen gestiegenen Aufwand verzeichnete, musste er doch das Unfallwild beseitigen.

Nach mehreren Gesprächen mit Vertretern der Jägerschaft nahmen die betreffenden Jäger ihre Verzichtserklärungen zurück. Im Gegenzug hatte der Ältestenrat des Kreistags die Abschaffung der Jagdsteuer angeboten, was im Kreistag denn auch einstimmig und ohne weitere Aussprache beschlossen wurde. Derzeit erheben noch 14 von 35 Landkreisen in Baden-Württemberg eine Jagdsteuer.


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