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Landkreis ist erstmals FSME-Risikogebiet

24.04.2007 00:00, Von Philip Sandrock — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Robert-Koch-Institut nimmt Einstufungen vor Wahrscheinlich deutlich mehr Zecken in diesem Jahr als sonst

Der milde Winter bot optimale Lebensbedingungen für Zecken. Das Robert-Koch-Institut stufte den Landkreis Esslingen jetzt zum ersten Mal als Zecken-Risikogebiet ein. In Baden-Württemberg ist schon seit 2005 ein Anstieg der von Zecken übertragenen Krankheiten zu verzeichnen.

Über Zecken sind viele Fehlinformationen im Umlauf. Sie leben nicht wie oft angenommen auf Bäumen und lassen sich auch nicht auf ihre Opfer fallen. Vielmehr leben Zecken in Bodennähe, auf Gräsern, Sträuchern und im Unterholz. Sie werden im Vorbeigehen abgestreift und gelangen so auf die Kleidung oder die Haut.

Es ist davon auszugehen, dass es dieses Jahr deutlich mehr Zecken geben wird, sagt Dr. Kathrin Hartelt vom Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg. Durch die milden Temperaturen hätten mehr Wirtstiere den Winter überlebt. Dies seien zum Beispiel Mäuse und andere kleine Nager, so Hartelt. Dadurch war es auch den Zecken möglich, den Winter gut zu überstehen.

Es gibt zwei bedeutende Infektionskrankheiten, die von Zecken übertragen werden: Die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) und die Lyme-Borreliose. Beide Krankheiten können zu Entzündungen der Hirnhäute, des Gehirns, des Rückenmarks und der Nerven führen.


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